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Was kann ich tun, wenn die Gesamtkeimzahl in meinem Trinkwasser zu hoch ist?

Pauline Jürgens
Pauline Jürgens
2025-11-03 01:02:38
Anzahl der Antworten : 12
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Wenn die Gesamtkeimzahl in Ihrem Trinkwasser zu hoch ist, sollten Sie das Wasser abkochen, um die Keime abzutöten. Bei den Keimen, die in Trinkwasser vorkommen können, ist ein einmaliges Abkochen und das anschließende langsamen Abkühlen über mindestens zehn Minuten ausreichend. Das Abkochen des Trinkwassers ist eine einfache und wirksame Methode, um die Keime zu eliminieren und das Wasser sicher zum Trinken zu machen.
Marlies Albers
Marlies Albers
2025-10-24 15:28:12
Anzahl der Antworten : 15
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Wenn die Gesamtkeimzahl im Trinkwasser zu hoch ist, sollte man zuerst die Ursachen der Verkeimung herausfinden und durch vorsorgende Maßnahmen unterbinden. Eine Möglichkeit ist die Entfernung der Verschmutzungsursache oder die Vermeidung des weiteren Schadstoffeintrages in die Trinkwasseranlage durch Festlegen eines Schutzgebietes. Wenn vorsorgende Maßnahmen im Einzugsgebiet nicht möglich sind, kann eine Aufbereitung überlegt werden. Es ist jedoch zu beachten, dass Aufbereitungsgeräte einer sorgfältigen Auswahl und ständigen Kontrolle sowie periodischer Wartungsarbeiten bedürfen. Eine weitere Möglichkeit ist die regelmäßige Wasserentnahme und das Vermeiden von Totleitungen und Entnahmestellen, die nicht genutzt werden. Bei kurzfristigen Verunreinigungen des Wassers kann es als Notmaßnahme abgekocht werden, wobei das Wasser mindestens drei Minuten wallend kochen gelassen werden muss. Es ist wichtig, die Ursachen der Verschmutzung umgehend zu beseitigen oder eine der genannten Desinfektionsmaßnahmen zu treffen.
Dana Schulte
Dana Schulte
2025-10-16 00:04:07
Anzahl der Antworten : 20
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Wenn die Gesamtkeimzahl in Ihrem Trinkwasser zu hoch ist, ist das Wasser zur Verwendung als Trinkwasser nicht geeignet. Sind Parameterwerte überschritten, entspricht das Wasser nicht den gesetzlichen Vorgaben für Trinkwasser. Das Ausmaß der Gefährdung bzw. welche Schritte und Vorsichtsmaßnahmen in der Zwischenzeit erforderlich sind, um das Wasser wieder trinken zu können, hängt in hohem Maß von der Art der Verunreinigung ab. Es ist angeraten, konkretere Auskünfte einzuholen (z.B. beim Untersuchungsinstitut). Weiters kann diese Beurteilung erfolgen, wenn bei der Inspektion der Wasserversorgungsanlage (Lokalaugenschein) gravierende hygienische, bauliche oder technische Mängel festgestellt wurden.
Enno Günther
Enno Günther
2025-10-07 06:44:33
Anzahl der Antworten : 19
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Um eine Belastung durch Keime im Trinkwasser zu vermeiden, kann jede Person selbst zur Beibehaltung einer guten Wasserqualität beitragen. Dies kann z.B. durch eine regelmäßige und fachgerechte Wartung von Filteranlagen geschehen. Es empfiehlt sich auch, mehrmals jährlich den Perlator und die Dichtungen am Wasserhahn zu entkalken oder ganz auszutauschen und evtl. sogar den Wasserhahn mit einer Sprühdesinfektion aus der Apotheke innen und außen zu behandeln. Wer Gewissheit über mögliche Keime erhalten möchte, dem raten wir zu einem Wassertest auf Bakterien. Vor allem in Haushalten, in denen Schwangere, Kleinkinder, Senioren oder immungeschwächte Personen leben, ist eine Laboranalyse des Trinkwassers eine wichtige Option der Vorsorge.

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