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Welchen Filter sollte man beim Schnorcheln verwenden?

Helena Bender
Helena Bender
2025-08-03 19:43:56
Anzahl der Antworten : 13
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Für eine hochwertige Unterwasserkamera in einem Gehäuse mit der passenden Montagemöglichkeit, können Rotfilter mit einem Filtergewinde zum Einsatz kommen. Gerade Kompaktkamera-Gehäuse von Nauticam, Ikelite und Fantasea bieten das entsprechende Gewinde. Hier sollten aufgrund der höheren Qualität Glasfilter verwendet werden. Diese verkratzen weniger schnell und sind meist vergütet was zu weniger Reflexionen führt. Es gibt unterschiedliche Rotfilter verschiedener Hersteller. Einige werden aus Kunststoff, andere aus Glas gefertigt. Kunststoff hat den Vorteil, dass es auch den einen oder anderen Schlag verträgt, dafür verkratzt es aber schneller.
Wladimir Blank
Wladimir Blank
2025-07-30 07:33:00
Anzahl der Antworten : 16
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Für Unterwasseraufnahmen in blau-/türkisem Wasser, wie in den Tropen, der Karibik oder im sommerlichen Mittelmeer, ist ein Rotfilter optimal. Der Filter sorgt dafür, dass die Farben natürlicher wirken. Ein Magentafilter hingegen ist für Gewässer mit „grünlicher“ Farbwirkung, wie in Europa und Nordamerika, geeignet. Ein Polfilter unterdrückt in erster Linie unerwünschte Lichtreflektionen und Lens-Flare-Effekte bei der Aufnahme. Der Polfilter passt nur direkt auf die Kamera, nicht auf das Schutzgehäuse. Die Macrolinse wird für Nah-/Detailaufnahmen verwendet, also wenn man mit der Kamera sehr nahe und kleine Objekte filmen möchte. Die Macrolinse passt nur direkt auf die Kamera, nicht auf das Schutzgehäuse.
Gunnar Noll
Gunnar Noll
2025-07-26 07:53:39
Anzahl der Antworten : 9
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Rot-oder Magentafilter hilft bei der Farbkorrektur der Aufnahmen, da der rote Lichtanteil des Tageslichts stärker mit zunehmender Tiefe „absorbiert“ wird, als kurzwelligeres grün-/blaues Licht. Ohne Filter werden die Bilder schon ab wenigen Metern Tiefe blaustichig. Dieser Effekt lässt sich auch per Nachbearbeitung / Farbkorrektur ausgleichen, aber per Filter ist es einfacher. Rotfilter ist optimal für Unterwasseraufnahmen in blau-/türkisem Wasser. Magentafilter ist für Gewässer mit „grünlicher“ Farbwirkung, wie in Europa und Nordamerika.
Detlef Freitag
Detlef Freitag
2025-07-14 10:26:18
Anzahl der Antworten : 14
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Bei der Unterwasserfotografie ist die Verwendung von Filtern entscheidend, um lebendige und klare Bilder zu erhalten. Es gibt verschiedene Arten von Objektivfiltern für die Wasserfotografie, darunter Farbkorrekturfilter, Polfilter CPL, und Graufilter ND. Welcher Filter am besten geeignet ist, hängt von den spezifischen Bedürfnissen und Aufnahmebedingungen ab. Es ist zwar möglich, Unterwasserfotos ohne Filter zu machen, aber die Verwendung eines Filters kann die Bildqualität erheblich verbessern. Rotfilter werden häufig in blauem Wasser verwendet, da sie den Verlust von rotem Licht in tieferem Wasser ausgleichen. Magenta-Filter hingegen sind ideal für grünes Wasser, da sie den Grünstich neutralisieren. Die Wahl des richtigen Filters hängt auch von der Tiefe und der Farbe des Wassers ab. Wenn Sie abtauchen, verschwinden die Farben in einer bestimmten Reihenfolge, beginnend mit Rot, dann Orange, Gelb, Grün und schließlich Blau. Daher sollte der Filter entsprechend der Tiefe und der Farbe des Wassers gewählt werden. Beim Anbringen des Filters am Objektiv der Kamera sollte auch der Weißabgleich entsprechend eingestellt werden. Die Verwendung von Filtern in der Unterwasserfotografie erfordert auch eine Anpassung der Kameraeinstellungen. Die Wirkung des Filters ist am besten bei sonnigen Bedingungen und weniger deutlich an bewölkten Tagen oder in trübem Wasser.
Ramona Paul
Ramona Paul
2025-07-05 11:31:16
Anzahl der Antworten : 14
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Ich würde auch ganz eindeutig den Backscatter Flip empfehlen. Mit "Dive"-Filter. Es gibt da die Fraktion "Filter schlucken nur Licht" (ist richtig, sollen sie aber auch. Entfernt werden die Lichtanteile, die man nicht gebrauchen kann, die aber dazu führen, dass die Kamera die gewünschten Anteile - Rot - unterdrückt). Mein Standpunkt ist daher dieser: In der deutlichen Mehrzahl der Fälle überwiegt der positive Effekt des Filters. Gerade bei der GoPro. Die GoPro hat erfahrungsgemäß die Tendenz, dass das Bild schnell in eine grünblaue Bildsuppe absäuft. Aber ab irgendeiner Tiefe wird der Filter einfach den Unterschied machen.