Welcher Stoff löst Allergien aus?
Christin Zeller
2025-08-24 15:08:11
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: 19
Para-Phenylendiamin und Formaldehydharze sind die Hauptursachen für Stoffallergien. Gebräuchliche Fasern wie Polyester, Acryl, Viskose und Nylon können für Menschen mit Hautproblemen schädlich sein. Wolle, Synthetik und Nylongewebe sind die häufigsten Auslöser für allergische Reaktionen, die auch sehr unangenehm sein können. Naturfasern wie Wolle können bei den meisten Menschen atopische Dermatitis verschlimmern und bei Verwendung in Winterkleidung Hautreaktionen auslösen. Einige Materialien wie Baumwolle und Leinen können, wenn sie mit gesundheitsgefährdenden Farben hergestellt werden, schädlich sein.
Silvana Wilhelm
2025-08-21 03:23:09
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: 14
Theoretisch kann jedes Nahrungsmittel eine Allergie auslösen.
So genannte Aero- oder Inhalationsallergene kommen in der Luft vor und können allergische Atemwegsbeschwerden wie Heuschnupfen oder Asthma auslösen sowie durch Hautkontakt ein Kontaktekzem.
Jedes Arzneimittel kann eine Allergie auslösen.
Alle Stoffe aus der Umwelt oder dem Haushalt können als Kontaktallergene wirken.
Zahlreiche Stoffe aus der Umwelt sowie viele Arzneimittel können die Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung steigern und eine Photokontaktallergie auslösen.
Naturgummi wird aus Naturlatex hergestellt, der aus dem milchigen Saft des Kautschukbaums gewonnen wird.
Naturlatex enthält verschiedene Proteine, die als Allergene wirken können.
Besonders bedeutsam für Allergien sind Kot und andere Teile verschiedener Arten von Hausstaub- und Vorratsmilben, die sich gerne in Bettzeug, Teppichen und Polstermöbeln aufhalten.
Die Gifte enthalten verschiedene Proteine und hormonähnliche Substanzen wie etwa Histamin und können sowohl gewebeschädigende als auch allergische Reaktionen auslösen.
Traudel Lutz
2025-08-13 05:26:25
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: 11
Häufig sind dies Duftstoffe, Konservierungsmittel, Farbstoffe, Formaldehyd oder flüchtige organische Verbindungen.
Die Substanzen, die am häufigsten unerwünschte Reaktionen verursachen, sind: Duftstoffe: aus natürlichen Essenzen oder synthetisch hergestellt in Kosmetika, Reinigungsmitteln oder Raumdüften
Konservierungsmittel: in Kosmetika, Reinigungsmitteln, Farben auf Wasserbasis oder Klebstoffen
Farbstoffe: in Kleidern, Vorhängen, Bettwäsche, Sofaüberzügen
Formaldehyd: in Klebstoffen, Desinfektions- und Konservierungsmitteln.
Flüchtige Organische Verbindungen: in Farben, Lacken, Klebstoffen oder Dichtungsmassen.
1 Prozent der Bevölkerung ist allergisch gegen Konservierungsstoffe, die auf Isothiazolinonen basieren.
2 Prozent sind allergisch gegen bestimmte Duftstoffe.
Margarita Ziegler
2025-08-06 04:18:53
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: 10
Der Blaue Engel wird unter anderem vergeben für emissionsarme Wandfarben, schadstoffarme Lacke, emissionsarme Holzwerkstoffe, emissionsarme Bodenbeläge, emissionsarme Möbel, Tapeten, Matratzen.
Das TÜV-Prüfzeichen „Schadstoffgeprüfte Produkte für den Innenbereich“ kann der Hersteller nutzen.
Das Zeichen „Allergiker geeignet“ bescheinigt eine schadstoffarme Umgebung sowie die Verminderung der Belastung durch Staub und Pollen, zum Beispiel durch den Einsatz von Luftreinigern.
Das ECO-Institut-Label wird vom ECO-Institut in Köln für Bauprodukte, Bodenbeläge, Matratzen, Bettwaren und Möbel vergeben, die strengen Schadstoff- und Emissionsanforderungen genügen.
Das Prüfzeichen „sehr emissionsarm EMICODE“ wird durch die Gemeinschaft Emissionskontrollierte Verlegewerkstoffe, Klebstoffe und Bauprodukte e. V. für Bauprodukte vergeben.
Ulla Meister
2025-07-27 02:01:41
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: 13
Para-Phenylendiamin kann beispielsweise in Textilfarben eingesetzt werden, in dunklen Henna-Tattoos oder Henna-Haarfarben. Eine PPD-Kontaktallergie ist vergleichsweise häufig, der Auslöser muss nicht zwangsläufig die Anwendung von oxidativen Haarfarben sein, auch andere Produkte, die diese Chemikalie enthalten, können eine Sensibilisierung hervorrufen. Da eine Kreuzreaktion auf andere Substanzen mit ähnlicher chemischer Struktur möglich ist, wie z.B. auf das para-Toluylendiamin (PTD), p-Aminophenol oder Azofarbstoffe, können auch diese Stoffe beim Hautkontakt eine allergische Reaktion auslösen. Allergieauslöser können auch Metallsalze in wasserunlöslichen Farbpigmenten sein. Sensibilisierend wirken beispielsweise Chrom (in grünen Farben), Cadmium (gelb), Quecksilber (rot) oder Kobalt (blau). Auch Konservierungsstoffe, mit denen die Farbmischungen haltbar gemacht werden, können Kontaktallergien auslösen. Medizinisch relevant sind zudem Kontaktallergien auf Verunreinigungen mit verbotenen Farbstoffen wie para-Phenylendiamin (PPD).
Heiderose Bischoff
2025-07-26 23:54:17
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: 14
Farbstoffe sind die häufigsten Auslöser von textilbedingten Allergien. Vor allem Dispersionsfarbstoffe lösen Kontaktallergien aus. Die Allergie kann gegen zwei Auslöser gerichtet sein: Einerseits gegen die Fasern selbst oder aber gegen Materialien, die dem Stoff zugesetzt wurden oder Bestandteil des Kleidungsstücks sind. Neben chemischen Zusätzen können auch Materialien wie Nickel in Reißverschlüssen und Knöpfen ein allergisches Kontaktekzem hervorrufen. Körperwärme und Schweiß können Rückstande von Hilfsmitteln, die bei der Produktion eingesetzt wurden, aus der Kleidung herauslösen und allergische Reaktionen hervorrufen.