Ist Schwimmen gut gegen Muskelschmerzen?
Ewa Brunner
2025-09-14 13:28:42
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Durch übermäßige Belastung bilden sich in den Muskelfasern winzige Risse, durch die Wasser in den Muskel eindringen kann, so dass nach ein bis drei Tagen kleine Ödeme, also Wasseransammlungen, entstehen.
Die Muskelfasern schwellen in der Folge an, werden gedehnt, hart und druckempfindlich: die klassischen Symptome eines Muskelkaters.
Meist sind die Muskelschmerzen am ersten oder zweiten Tag nach der Belastung am schlimmsten.
Damit die kleinen Risse in den Muskelfasern richtig heilen können, sollten Sie bei Muskelkater auf keinen Fall intensiv weiter trainieren.
Besser ist ein leichtes Workout wie Walken, Schwimmen oder gemütliches Joggen.
Das kurbelt die Durchblutung und den Stoffwechsel an und hilft den Muskeln, sich zu erholen.
Cornelia Nowak
2025-09-09 21:46:24
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Durch die geringe Gelenkbelastung im Wasser passen Rheuma und Schwimmen daher gut zusammen.
Das Training kann auf zwei Arten erfolgen: als herkömmliches Schwimmen und als Wassergymnastik.
Während Menschen mit Rheuma beim Bahnenziehen im Schwimmbad selbst auf bestimmte Dinge achten sollten, ist Wassergymnastik in der Regel Teil eines auf Rheumatiker abgestimmten und angeleiteten Funktionstrainings.
Zur geringsten Rückenbelastung kommt es beim Rückenschwimmen mit gleichmäßigen, rotierenden Armbewegungen, auch Rückenkraulen genannt.
Die Frequenz der Schwimmzüge sollte zur eigenen körperlichen Leistungsfähigkeit passen.
Besser langsam anfangen und das Tempo im Verlauf des Trainings steigern.
Durch den Auftrieb des Wassers fallen Übungen leichter, da der Körper im Wasser nur etwa zehn Prozent seines ursprünglichen Gewichts wiegt.
Diese Aspekte motivieren zusätzlich dazu, an den Übungen teilzunehmen.
Das Training ist so angelegt, dass die Beweglichkeit von Gelenken erhalten oder verbessert wird.
Für die Kräftigung der Muskulatur sind gezielte Übungen notwendig, etwa mit Hilfsmitteln wie Paddeln, die den Wasserwiderstand erhöhen.
Marco Wahl
2025-09-01 07:33:27
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Das Schwimmen ist ein sehr effektives Training für Muskeln und Gelenke, ohne dass dabei die Gelenke stark belastet werden. Durch das Schwimmen im Wasser wird der Bewegungsapparat ganzheitlich trainiert und die Gelenke werden_supportet.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass beim Schwimmen der Körper im Wasser nahezu schwerelos ist, da der Wasserauftrieb das Körpergewicht trägt und die Gelenke um etwa 90 % entlastet. Durch das Schwimmen können verkürzte Muskeln ausgeweitet und verkrampte Muskulatur gelockert werden, was wiederum die Gelenke entlastet.
Außerdem bietet Schwimmen die Möglichkeit, Kraft und Ausdauer zu trainieren, was den Gelenken ebenfalls zugute kommt. Es ist jedoch wichtig, auf die richtige Ausführung der Schwimmbewegungen zu achten, um das Gelenkschonende Training noch weiter zu fördern, denn falsche Ausführung kann zu möglichen Beschwerden führen. Deshalb ist es wichtig, den Kopf beim Schwimmen von Zeit zu Zeit nach unten zu halten, um die Halswirbelsäule zu entlasten.
Gesa Kluge
2025-08-27 00:44:18
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Kraulen: ideal bei Rückenschmerzen
Auch wenn es kraftaufwändig ist, so ist der ideale Schwimmstil für Rumpf und Rücken das Kraulen.
Mit einer guten Technik hat der Kraulstil den Vorteil, dass der Körper die ganze Zeit gestreckt im Wasser liegt und Kopf und Körper eine Ebene bilden.
Fehlhaltungen sind hier gut auszuschließen.
Beim Kraulen befinden sich die Augenbrauen in etwa auf Höhe der Wasseroberfläche.
Der Kopf schwebt gewissermaßen auf dem Wasser, die Nackenmuskulatur ist weitgehend entspannt.
Bei der Atmung dreht man den Kopf lediglich um die Körperlängsachse – nach links oder nach rechts.
Die Blickrichtung sollte schräg nach vorn zeigen, sodass der Kopf automatisch auf Linie bleibt.
Rückenschwimmen: Gesunder Sport in See und Meer
Ideal bei Rückenproblemen ist Rückenschwimmen.
Bei der umgedrehten Kraulbewegung kommt erleichternd hinzu, dass keine besondere Atemtechnik beachtet werden muss.
Sind im Freibad keine Extra-Schwimmbahnen abgetrennt, stößt man mangels Orientierung nach hinten schnell an Grenzen.
Um ein Auge auf den Gegenverkehr zu haben, legen viele Schwimmer:innen den Kopf zu weit nach hinten.
Das wiederum belastet die Halswirbelsäule und führt zu Verspannungen im Nacken.
Ein idealer Schwimmstil ist das Rückenschwimmen somit eher für wenig frequentiertes Gewässer.
Den Kopf gerade halten.
Nicht nur nicht zu weit nach hinten neigen sondern auch nicht das Kinn auf der Brust ablegen.
Da man beim Rückenkraulen die Hüfte etwas anheben sollte, wird vor allem die untere Rumpfmuskulatur gestärkt, die beim Sitzen besonders stark belastet ist.
Zudem werden durch die großen Armbewegungen die Schultern gelockert.
Brustschwimmen: bei Rückenschmerzen nicht geeignet
Auch wenn Brustschwimmen von den allermeisten beherrscht wird, ist es bei Rückenschmerzen weniger geeignet.
Insbesondere wenn der Kopf die ganze Zeit über Wasser bleibt, geht man schnell ins Hohlkreuz.
Das trägt jedoch nicht zu einer Entspannung der Nacken- und Rückenmuskulatur bei.
Um rückenfördernd Brust zu schwimmen, sollte daher der Kopf bei jedem Zug die Wasseroberfläche durchbrechen, sodass der Körper in der Gleitphase lang gestreckt wird, um den Rücken zu entlasten.
Heide Schulze
2025-08-22 11:56:39
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Durch die Auftriebskraft des Wassers ist Schwimmen entlastend für die Gelenke, Knorpel und Bandscheiben werden geschont.
Schulter- und Knieschmerzen sind die häufigsten beklagten Symptome von Schwimmenden.
Patienten mit Rückenbeschwerden sollten aufgrund der Überstreckung des unteren Rückens eher nicht Schmetterling schwimmen, sondern Rückenschwimmen mit Aktivierung der Bauchmuskulatur bevorzugen.
Für Patienten mit Nackenschmerzen ist das Brustschwimmen ohne Eintauchen des Kopfes sowie Kraul- und Freistilschwimmen wahrscheinlich ungünstig.
Personen mit verschiedenen Einschränkungen am Bewegungsapparat sollten sich im Wasser also moderat bewegen.
Das können spezifische Übungen sein wie Aqua Fit, Aqua Jogging oder Deep Water Running mit Schwimmweste oder Gurt.
Rolf-Dieter Schulze
2025-08-14 06:01:56
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Schwimmen belastet die Gelenke um bis zu 90 Prozent weniger als andere Sportarten.
Im Wasser werden Sehnen, Gelenke, Bänder und Knorpel geschont.
Beim Schwimmen gibt es keine Belastungsspitzen durch Stöße.
Außerdem werden die Gelenke nicht einseitig belastet, weil beim Schwimmen der ganze Körper in Bewegung ist.
Wenn Sie also unter Gelenk- und Rückenschmerzen leiden, ist Schwimmen eine hervorragende Wahl.
Denn der Wasserdruck kurbelt den Stoffwechsel an und wirkt Entzündungen entgegen.
Auch Arthrose-Patientinnen und -Patienten profitieren ebenfalls vom Sport im Wasser, da die Empfehlung lautet: viel bewegen, aber wenig belasten.
Berthold Haag
2025-08-02 06:29:15
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Schwimmen stärkt die Ausdauer, das gilt nicht nur für die Muskeln in Beinen, Armen und Rumpf, sondern besonders für die Lungen. Eine andere Untersuchung legte 2016 nahe, dass Erwachsene mit Arthritis in den Gelenken schwimmen können, um Schmerzen zu verbessern, Steifheit zu reduzieren und Muskelstärke aufzubauen. Radfahren war dafür allerdings ähnlich hilfreich. Wer also medizinische Probleme hat und diese mit Schwimmen oder anderen Wasseraktivitäten lindern möchte, spricht darüber am besten mit seinem Arzt oder seiner Ärztin. Für Gesunde gilt grundsätzlich: Bewegung ist gut, auf die Art kommt es gar nicht so sehr an. Wer also ein Schwimmbad in der Nähe hat, Sportarten an Land nicht so gerne macht oder es einfach mal ausprobieren möchte, nur zu.
Luigi Kellner
2025-08-02 02:32:11
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Schwimmen ist eine hervorragende Sportart für Menschen mit Rückenschmerzen.
Das liegt vor allem daran, dass das Wasser den Körper trägt und somit die Gelenke und die Wirbelsäule entlastet.
Dadurch können Bewegungen ausgeführt werden, die an Land schmerzhaft wären oder gar nicht möglich sind.
Gelenkschonend: Das Wasser trägt bis zu 90 % des Körpergewichts, was die Belastung auf die Gelenke und die Wirbelsäule erheblich reduziert.
Ganzkörpertraining: Schwimmen stärkt nicht nur die Rückenmuskulatur, sondern auch die Bauch-, Bein- und Armmuskulatur.
Eine starke Muskulatur unterstützt die Wirbelsäule und kann Schmerzen vorbeugen.
Verbesserte Durchblutung: Die Bewegung im Wasser fördert die Durchblutung, was die Heilung von Entzündungen und Verletzungen unterstützt.
Entspannung: Das warme Wasser wirkt entspannend auf die Muskulatur und kann Verspannungen lösen.
Rückenschwimmen: Dieser Stil ist besonders schonend für die Wirbelsäule, da der Rücken gerade bleibt und nicht überstreckt wird.
Rückenschwimmen stärkt vor allem die Muskulatur entlang der gesamten Wirbelsäule, insbesondere die unteren Rückenmuskeln und die Schultermuskulatur.
Dies hilft, die Wirbelsäule zu stabilisieren und Schmerzen zu lindern.
Kraulen: Auch Kraulen kann bei richtiger Technik schonend für den Rücken sein.
Achten Sie darauf, den Kopf nicht dauerhaft aus dem Wasser zu heben, um Nackenverspannungen zu vermeiden.
Kraulen stärkt die obere Rückenmuskulatur sowie die Schultermuskulatur, was zur Entlastung der Wirbelsäule beiträgt und die Haltung verbessert.
Brustschwimmen: Dieser Stil kann bei falscher Technik zu einer Überstreckung der Halswirbelsäule führen.
Achten Sie darauf, den Kopf nicht zu stark anzuheben und den Nacken entspannt zu halten.
Brustschwimmen stärkt die mittlere und untere Rückenmuskulatur sowie die Muskulatur im Bereich der Lendenwirbelsäule.
Dies kann helfen, die Wirbelsäule zu stabilisieren und Schmerzen zu reduzieren.
Schwimmen ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, Rückenschmerzen zu lindern und die Rückenmuskulatur zu stärken.