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Kann Schwimmen Depressionen heilen?

Veit Schreiner
Veit Schreiner
2025-09-22 18:02:18
Anzahl der Antworten : 15
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Ich stand unter der Dusche und hatte plötzlich den Reflex, das Wasser kaltzustellen, und da habe ich gemerkt, dass ich mich für ein paar Sekunden auf einmal wieder normal fühle. Dieses Erlebnis hat sie stark geprägt: Ich habe gefühlt, dass mein Leben nicht kaputt ist. In so einer Depression hat man das Gefühl, dass alles, was man anschaut, zu Staub zerfällt. Und ich bin in diesen Fluss rein und irgendwie war plötzlich alles um mich herum schön - auch noch Stunden danach. Für Elli Kolb war das Eisbaden der Wendepunkt in ihrer Depression. Es hat ein ganz neues Themenfeld für mir geöffnet. Seitdem schaue ich viel mehr darauf, wie Geist und Körper zusammenarbeiten. Ihr helfe es, die Themen, die sie beschäftigen, zu bearbeiten, wenn ich mein Nervensystem erst in einen guten Zustand bringe. Beim Eisbaden werden zahlreiche körpereigene Substanzen, darunter Endorphine und Enkephaline, aktiviert. Eine Folge sei die Reduzierung von Schmerzen, aber auch eine Stimmungsaufhellung bis hin zur Euphorie. Diese körpereigenen Opioide reagieren auch mit dem Belohnungssystem des Körpers, und der Botenstoff Dopamin wird aktiviert.
Gunnar Kopp
Gunnar Kopp
2025-09-18 12:56:26
Anzahl der Antworten : 17
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Wie Untersuchungen zeigten, reduziert das nämlich Angstzustände und Depressionen. Zusätzlich fördert der Ausdauersport auch die Freisetzung weiterer Botenstoffe – der Neurotransmitter. Einer davon ist das Serotonin, das ja bekannt ist für seine stimmungsaufhellende Wirkung. Regelmäßiges Schwimmen erneuere neuronale Verbindungen im Gehirn. Durch den Wiederstand des Wassers ist es außerdem ein echtes Ganzkörpertraining. Die Aktivität bringt das Herz-Kreislauf-System in Schwung und baut Muskulatur auf. Grund dafür ist offenbar ein erhöhter Spiegel eines bestimmten Proteins nach dem Training, das im Gehirn dafür sorgt, dass sich die Funktion verbessert – inklusive Lernen und Gedächtnis. Zusätzlich hilft er auch, die neuronalen Verbindungen zwischen den Nervenzellen zu stärken. Es gibt einige Studien, die deutlich darauf hinweisen, dass Schwimmen die Gehirnfunktionen, die Immunantwort und unsere mentale Gesundheit verbessert. Aber es helfe auch, durch Stress entstandene Schäden zu reparieren.
Heinz-Peter Ernst
Heinz-Peter Ernst
2025-09-07 12:00:45
Anzahl der Antworten : 15
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Studien haben gezeigt, dass Sport die Beschwerden depressiver Menschen lindern kann. Nicht nur die Einnahme von Antidepressiva kann sie wieder ansteigen lassen, sondern auch körperliche Betätigung. Sportliche Aktivität hat in der Therapie depressiver Menschen eher eine unterstützende Funktion. In der Forschung sind derzeit noch viele Fragen unbeantwortet, zum Beispiel welche Art von Sport den größten Erfolg bringt. Die besten Wirksamkeitsbelege liegen für aerobes Ausdauertraining sowie Krafttraining oder eine Kombination beider Trainings vor. Patienten, die nach dem Ende der Studie weiter trainierten, zeigten auch ein Jahr später noch weniger depressive Symptome als Patienten, die keinen Sport mehr trieben. Außerdem sollte vorher mit einem Arzt oder einer Ärztin abgeklärt werden, ob es medizinische Gründe gibt, die gegen bestimmte körperliche Aktivitäten sprechen. Setzten Sie sich Ziele, die Sie auch erreichen können. Wenn Sie es schaffen, regelmäßig zu trainieren, ist das toll – am Anfang kann es aber auch reichen, bei gutem Wetter einen Spaziergang zu machen. Sport kann Ihnen auch dabei helfen, einen regelmäßigen Tagesablauf einzuhalten.
Friedrich-Wilhelm Stock
Friedrich-Wilhelm Stock
2025-09-03 10:14:38
Anzahl der Antworten : 12
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Der englische Arzt Mark Harper ist sicher, Regelmäßiges Eisbaden kann gegen Depressionen, Arthrose, Diabetes und Darmerkrankungen helfen. Im kalten Wasser zu schwimmen ist wie ein sicherer Weg, Drogen zu nehmen. Regelmäßiges Eisbaden kann gegen Depressionen helfen.
Karl-Heinrich Richter
Karl-Heinrich Richter
2025-08-27 21:16:20
Anzahl der Antworten : 11
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Schwimmen gegen Post-COVID und Depressionen hilft, die Batterien wieder auzuladen. Endorphin-Freisetzung: Schwimmen fördert die Freisetzung von Endorphinen, den sogenannten Glückshormonen, die stimmungsaufhellend wirken und Depressionen entgegenwirken können. Stressabbau: Das Eintauchen ins Wasser hat eine beruhigende Wirkung auf das Nervensystem. Das Gefühl der Schwerelosigkeit kann Stress reduzieren und das allgemeine Wohlbefinden steigern. Schwimmen kann dazu beitragen, die mentale Stärke und Resilienz zu verbessern.
Svenja Held
Svenja Held
2025-08-16 13:10:51
Anzahl der Antworten : 8
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Eisbaden kann bei Depressionen unterstützend wirken, stellt jedoch keine Wunderheilung dar. Es ist wichtig zu verstehen, dass diese Methode keinesfalls eine professionelle medizinische Behandlung ersetzen kann. Betroffene sollten stets ärztlichen Rat einholen und sich psychotherapeutisch begleiten lassen. Die Kernbotschaft lautet: Eisbaden……ersetzt keine professionelle Behandlung…ist keine Lösung für schwere Depressionen…sollte nur als ergänzende Maßnahme verstanden werden Eisbaden oder andere alternative Methoden können unterstützend wirken, ersetzen jedoch keinesfalls eine fachkundige medizinische und psychotherapeutische Behandlung.
Liane Eder
Liane Eder
2025-08-14 03:25:53
Anzahl der Antworten : 15
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Ich war immer hungrig auf mehr, ich wollte mich selbst immer weiter pushen, um zu sehen, wo mein Limit ist. Ich bemerkt ein Emotionsmuster bei sich, das sich nicht gut anfühlte, dies sei meist im Oktober, November geschehen und erstmals im Jahr 2004. Ich wollte nicht mehr leben. Ich habe Drogen genommen, um vor etwas wegzulaufen. Am ersten Tag der Therapie sei ich sehr nervös gewesen. Als ich schließlich begonnen habe, über meine Gefühle zu reden, sei das Leben leicht geworden. Ich habe mich so oft gefragt, warum bin ich da nicht schon zehn Jahre früher hingegangen.
Erhard Kretschmer
Erhard Kretschmer
2025-08-01 01:47:54
Anzahl der Antworten : 9
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Neuere Forschungen haben gezeigt, dass Ausdauersport bei wiederkehrenden Depressionen hilfreich sein kann. Viele Sportler beschreiben eine Stimmungsaufhellung und Stimmungsstabilisierung durch regelmäßigen Ausdauersport wie Radfahren, Walken oder Schwimmen. Ärzte und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Tübingen konnten in einem Projekt nachweisen, dass Ausdauerbelastung eine Ausschüttung von zuvor vermindertem Nervenwachstumfaktor bei wiederkehrenden Depressionen bewirkt. Die Studie zeigt somit einen antidepressiven Wirkmechanismus von Ausdauersport auf. Bei den depressiven Studienteilnehmern normalisierte sich durch die Ausdauerbelastung der Spiegel des Nervenwachstumsfaktors, der für die Depressionsentstehung eine zentrale Rolle spielt. Damit konnte erstmalig gezeigt werden, dass Ausdauerbelastung bei depressiven Frauen die Konzentration des Nervenwachstumsfaktors normalisiert und dies eine Ursache der stabilisierenden und stimmungsaufhellenden Wirksamkeit des Ausdauersports bei Menschen mit Depressionen sein kann.