Wie kann man Legionellenbildung im Whirlpool vermeiden?

Engelbert Frank
2025-07-22 08:59:25
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: 12
Aufgrund des natürlichen Auftretens von Legionellen in jeglichem Wasser, kann man diese nicht komplett verhindern.
Lassen Sie die Aussenzapfstelle beim Haus oder auf Ihrer Terrasse für eine Minute laufen, bevor Sie den Whirlpool damit (nach-)füllen.
Stellen Sie die Baderegel auf, dass sämtliche Badegäste vor dem Sprudelspass duschen.
Wählen Sie beim Kauf einen hochwertigen Whirlpool mit Ozon-Reinigungsanlage und einem automatisierten Spülprogramm, das dafür sorgt, dass täglich sämtliche Leitungen für drei bis vier Minuten durchgespült werden.
Legen Sie Wert auf eine gewissenhafte Verwendung der chemischen Pflegemittel gemäss Schulung durch Ihren zuverlässigen Whirlpool-Lieferanten.

Gudrun Graf
2025-07-12 08:18:51
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: 14
Legionellen sind Bakterien, die in geringer Anzahl oft natürlicher Bestandteil des Füllwassers von Pools sind.
Bei Wassertemperaturen zwischen 23 und 50 °C in Verbindung mit einer nicht ausreichenden Wasserdesinfektion kann es zur einer starken Vermehrung von Legionellen im Pool kommen.
Dies geschieht häufig im Filter – vor allem, wenn dieser nicht ausreichend durchspült wird.
Zu Infektionen mit Legionellen kommt es meist durch das Einatmen feinster kontaminierter Wassertropfen (Aerosole).
Weniger häufig sind Infektionen über Mikroaspiration (Einatmen von feinen Tropfen aus Sekreten des Nasen- und Rachenraums).
Legionellen können neben grippeähnlichen Symptomen (Pontiac-Fieber) auch schwerste, lebensbedrohliche Lungenentzündungen auslösen (Legionellose, Legionärskrankheit).
Ein geschwächtes Immunsystem (z. B. hohes Alter, Vorerkrankungen) begünstigt schwere Krankheitsverläufe.

Herwig Schweizer
2025-07-12 06:52:35
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: 6
Deshalb sollte nach der Befüllung des Whirlpools eine Schockbehandlung mit SpaBalancer Ultrashock durchgeführt werden. Deshalb empfehlen wir, eine Schockbehandlung mit SpaBalancer Ultrashock in regelmässigen Abständen durchzuführen, um Ihr Whirlpoolwasser klar, sauber und keimfrei zu halten. Der Vorteil dabei ist, dass der vorhandene Biofilm abgebaut wird und sich somit die Bakterien nicht festsetzen können.

Sabina Altmann
2025-07-12 04:26:01
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: 17
Denn Abtöten kann man Bakterien im Wasser schon bei einer Temperatur von 50 Grad, sofern das Wasser über eine längere Zeit erhitzt wird. Dies wirkt wie eine thermische Desinfektion. Bei 60 Grad sterben die Bakterien schon nach zwei Minuten ab. So ist das Erhitzen von Wasser ein wirksamer und einfacher Schutz vor Legionellen, ebenso wir vor anderen Keimen und Bakterien. Eine weitere Möglichkeit zum Schutz kann die permanente Desinfektion des Wassersystems mit dafür zugelassenen Chemikalien darstellen. Dabei sollte auf zulässige Grenzwerte geachtet werden.
Zum Schutz vor Infektionskrankheiten, wie sie durch Bakterien wie die Legionellen hervorgerufen werden, gibt es Regeln, Gesetze und diverse Empfehlungen, die eine übermäßige Ausbreitung der Bakterien verhindern sollen.
So fordert eines von vielen Arbeitsblättern für Neuanlagen von zentralen Trinkwarmwasserbereitern neben verbesserter Konstruktion eine Betriebstemperatur von 60 Grad und regelt die Temperatur für das anschließende Verteilungssystem.
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