:

Warum kein Brunnenwasser für Pool?

Corinna Rupp
Corinna Rupp
2025-08-24 08:43:50
Anzahl der Antworten : 12
0
Brunnenwasser kann microbiologisch belastet sein. Das sollte von einem chemischen Untersuchungslabor vorher geprüft werden. Geprüft wird z.B. nach Coliforme Keime, Escherichia coli und Enterokokken. Je nach Brunnentiefe und ob ein Bauer sein Feld in unmittelbarer Nähe düngt, kommen diese Keime häufiger oder gar nicht vor. Chlor tötet diese Keime zwar ab, aber vielleicht möchte nicht jeder Poolbesitzer das Brunnenwasser für sich nutzen. Daher sollte dies vorher abgeklärt werden. Im Brunnenwasser können neben Nitrat auch Eisenoxid, Ammonium oder Mangan enthalten sein. Ebenso kann es einen erhöhten Calcium- und Magnesiumgehalt enthalten, was wir im Schwimmbadwasser nicht gebrauchen können. Ist Eisenoxid im Brunnenwasser, so macht sich dies bei einer Chlorung mit einer Grün- bzw. Braunverfärbung bemerkbar.
Fabian Rapp
Fabian Rapp
2025-08-15 18:22:19
Anzahl der Antworten : 17
0
Dennoch sollten Sie nicht einfach so Ihren Pool mit dem Wasser füllen, da es verschiedenste Metalle, Verunreinigungen und sogar Bakterien enthalten kann. Zu diesen gehören: Escherichia Coli Enterokokken Legionellen. Diese Bakterien sind gefährlich für Menschen und können sich daher negativ auf Ihre Gesundheit und die Ihrer Badegäste auswirken. Zudem kann sich die Wasserqualität durch diese verschlechtern. Aus diesem Grund bietet sich Brunnenwasser deutlich besser an, wenn es nur von Metallen und Mineralien belastet ist.
Meike Moll
Meike Moll
2025-08-03 09:37:37
Anzahl der Antworten : 21
0
Gerade durch die Zunahme an Starkregenfällen stellen wir eine höhere Belastung mit Bakterien im Brunnenwasser fest. Ist das Brunnenwasser mit E.coli belastet, so ist es nicht für die Nutzung im Pool geeignet. Wenn Sie Eisen im Brunnenwasser haben, kommt es zur Verfärbung des Wassers. Bei höheren Eisenkonzentrationen besteht das Risiko, dass ungeeignete Filteranlagen oder der Durchfluss der Rohrleitungen durch den Eisengehalt eingeschränkt sind. Wenn Sie Ihren Pool befüllen möchten, aber Nitrat im Brunnenwasser haben, dann muss zwar nicht der Trinkwassergrenzwert eingehalten werden, aber es ist wichtig die Nitratkonzentration im eigenen Brunnenwasser zu kennen. Höhere Konzentrationen führen zu stärkerer Algenbildung und Biofilmen in Ihrem Pool. Der pH-Wert ist ein Maß dafür, wie sauer das Wasser ist. Ein pH-Wert von 7 ist neutral. Es gilt: Je kleiner der Wert, desto saurer ist das Wasser. Leider bringt saures Grundwasser einige Probleme mit sich. Saures Wasser kann Filteranlagen zum Rosten bringen. Außerdem löst es Metalle im Untergrund, so dass sich im Poolwasser giftige Schwermetalle oder Aluminium befinden können. Sollten Sie Ihren Pool Chlor beifügen, um ihn zu desinfizieren, kann saures Wasser dafür sorgen, dass das beigefügte Chlor inaktiv wird und die Sicherheit der Benutzer nicht mehr gewährleistet ist.
Luise Heck
Luise Heck
2025-07-28 01:01:37
Anzahl der Antworten : 18
0
Vor allem in den ländlichen Gegenden wird das Brunnenwasser gerne für die Bewässerung des Grundstücks verwendet. Auch zum Befüllen des Schwimmbeckens eignet sich dieses, wenngleich es im Vergleich zu Leitungswasser nicht die gleiche Qualität aufweist bzw. lokal diverse Verunreinigungen enthalten kann und dadurch einer besonderen “Nachbearbeitung” bedarf. Zum Beispiel können sich gelöste Metalle wie Nitrat, Eisenoxid, Ammonium und Mangan im Füllwasser befinden und zu farbigen Ausfällungen, die sehr intensiv sein können, führen. Das Phänomen entsteht durch Oxidation. Je nach Inhaltsstoff kann die Verfärbung von grün über braun bis hin zu fast schwarz reichen. Auch der Eintrag von Metallpartikeln aus der Verrohrung bildet metallische Ablagerungen, die Schwimmbecken, Whirlpools, künstliche Wasserläufe und Springbrunnen verunzieren. Deshalb ist es in den allermeisten Fällen notwendig, direkt nach einer Befüllung mit Brunnenwasser, dem Schwimmbecken weitere chemische Mittel beizugeben. Im Zweifel bzw. besonders bei Pool-Neulingen ist jedoch das Leitungswasser vorzuziehen, da es einfacher zu handhaben und zu pflegen ist.
Sarah Behrens
Sarah Behrens
2025-07-20 07:26:58
Anzahl der Antworten : 13
0
Brunnenwasser ist nicht gleichzusetzen mit Leitungswasser. Es wurde nicht aufbereitet und kann somit gesundheitsschädliche Mikroorganismen, Schadstoffe und unschöne Verfärbungen aufweisen. Zusätzlich kann das Wasser sehr kalkhaltig sein oder sich durch einen erhöhten Nitrat-Werten auszeichnen. In diesem Zustand kann es ein hohes Gesundheitsrisiko für Badende darstellen. Planen Sie also, Ihren Pool mit Brunnenwasser zu füllen, müssen Sie dieses unbedingt richtig aufbereiten.
Regine Steffens
Regine Steffens
2025-07-20 04:08:58
Anzahl der Antworten : 13
0
Brunnenwasser enthält häufig auch Metallionen, meistens Eisenionen, die wiederum mit den zugegebenen Wasserpflegeprodukten reagieren können. Das Ergebnis, nach Zugabe des Wasserpflegeprodukts verfärbt sich das Schwimmbadwasser durch eine chemische Reaktion. Deshalb sollte man vor einer Befüllung mit Brunnenwasser, die anstehenden Metalle im Wasser prüfen. Wenn man die Verfärbung länger nicht entfernt, kann es zur Ablagerung der Metalle an den Beckenwänden führen, dann helfen nur noch Ablassen des Wassers und eine Reinigung des Beckens. Bei einer Kartuschenfilteranlage, gibt es keine sichere Methode zur Metallentfernung. Man sollte für die Befüllung ausschließlich Leitungswasser verwenden.