Ist Edelstahl gut für Pools?

Traudel Hentschel
2025-08-03 04:05:36
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: 14
Edelstahl-Pools sind sehr hochwertig und edel. Sie sind flexibel in der Gestaltung, langlebig und unempfindlich hinsichtlich der Wassertemperatur. Entscheiden Sie sich für einen Edelstahl-Pool, müssen Sie allerdings mit höheren Kosten und einer längeren Bauzeit rechnen. Aufgrund der geschweißten Elemente sind auch die Reinigungsarbeiten aufwändiger. Eine Wasseraufbereitung mit Salz ist nicht möglich.

Gabriele Wetzel
2025-07-31 15:04:41
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: 17
Edelstahl ist im Schwimmbadwasser mit unterschiedlichen pH-Werten, Desinfektionsmitteln und vor allem Chloriden ausgesetzt. Überschreiten diese die Belastungsgrenze, rostet auch der beste Edelstahl. Wird diese gut im Auge behalten, macht Edelstahl über Jahre Freude. Der Nachteil: Im Vergleich zu anderen Poolvarianten sind Edelstahlbecken eher im oberen Preisbereich angesiedelt. Aber Übergänge, Schweißnähte und Schweißpunkte sind durch das Wasser sichtbar. Und: rostfrei gibt es nicht! Damit ist fast jede Form und Größe machbar. Insofern ist Wasserpflege in einem Edelstahlbecken ein wichtiger Punkt.

Franz Josef Steffen
2025-07-22 18:11:34
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: 13
Edelstahlpools zeichnen sich durch eine Reihe einzigartiger Eigenschaften aus, die sie zu einer besonders attraktiven Wahl für anspruchsvolle Poolbesitzer machen.
Im Vergleich zu Beton- oder Kunststoffpools bietet ein Edelstahlpool mehrere einzigartige Vorteile.
Die glatten, porenfreien Oberflächen verhindern, dass sich Algen, Bakterien und andere Mikroorganismen festsetzen und vermehren können.
Die geringe Anhaftung von Schmutz und Mikroorganismen bedeutet, dass weniger chemische Reinigungsmittel benötigt werden, um den Pool sauber zu halten.
Edelstahl bzw. nichtrostender Stahl ist ein äußerst langlebiges und recycelbares Material, was es zu einer umweltfreundlichen Wahl für Poolbau macht.
Die hohe Wärmespeicherkapazität des Materials trägt dazu bei, die Wassertemperatur effizient zu regulieren, was den Energieverbrauch für die Heizung reduziert.
Diese Energieeffizienz sorgt für langfristig geringere Edelstahlpool Kosten und einen kleineren ökologischen Fußabdruck.
Zudem sind Edelstahlpools wartungsarm und erfordern weniger Reparaturen, was den Ressourcenverbrauch weiter senkt.
Obwohl Nirosta Pools viele Vorteile bieten, gibt es auch einige Edelstahlpool Nachteile, die bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden sollten.
Edelstahl kann sich bei starker Sonneneinstrahlung stark erhitzen.
Dies kann die Oberfläche des Pools, insbesondere die Bereiche, die aus dem Wasser herausragen oder bei niedrigem Wasserstand exponiert sind, unangenehm heiß machen.
Dies erfordert eventuell zusätzliche Maßnahmen wie Schattenspender oder Abdeckungen.
Obwohl Edelstahl relativ pflegeleicht ist, erfordert er dennoch spezielle Kenntnisse und Reinigungsmittel, um Rostflecken zu vermeiden und die Oberflächen im besten Zustand zu halten.

Oskar Heck
2025-07-11 13:54:27
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: 11
Edelstahl Rostfrei ist die klare Nummer Eins beim Einsatz in Schwimmbädern.
Ein wesentlicher Faktor ist die Korrosionsbeständigkeit, denn viele Bauelemente sind im ständigen Kontakt mit Wasser und müssen so besonders vor Korrosion geschützt werden.
Verantwortlich für diesen Schutz ist die so genannte Passivierungsschicht aus Chromoxid.
Auch wenn sich grundsätzlich austenitische Edelstähle für den nasskorrosiven Bereich in Schwimmbädern eignen, empfiehlt es sich, den Chloridgehalt im Beckenwasser im Blick zu haben.
Diese Werkstoffe sind bis zu einem Chloridionen-Gehalt von ca. 1000 mg/l beständig.
Im Thermal-, Sole- und Meerwasserschwimmbadbereich ist grundsätzlich mit höheren Salzkonzentrationen und Temperaturen zu rechnen.
Daher müssen für diese Bereiche auch höher legierte nichtrostende Stähle verwendet werden.
In Hallenbädern muss berücksichtigt werden, dass die Umgebung ein hohes Korrosionspotenzial durch Anreicherung von Chloriden infolge von Verdunstungs- und Trocknungseffekten hat.
Dies kann zu Schäden durch Spannungsrisskorrosion führen.
Daher dürfen für tragende Bauteile, die nicht regelmäßig gereinigt werden bzw. gereinigt werden können, nur die nichtrostenden Stähle genutzt werden.
Die genannten Werkstoffe weisen Nickelgehalte von über 20 % auf und sind zusätzlich mit bis zu 7 % Molybdän legiert.
Dies führt zu einer sehr hohen Korrosionsbeständigkeit.
Grundsätzlich muss für tragende Bauteile die Korrosionswiderstandsklasse gemäß der allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassung bestimmt werden.
Zudem muss ein Konzept für die regemäßige Inspektion und Reinigung erstellt werden.
Und zuletzt: Das Reinigungskonzept muss eine Anreicherung von Chloriden auf der Oberfläche der Bauteile auf ein Mindestmaß verringern.