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Was muss man bei einer LED beachten?

Rosa Krieger
Rosa Krieger
2025-08-17 08:37:55
Anzahl der Antworten : 21
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Achten Sie beim Kauf nicht nur auf die in Watt angegebene Leistung, sondern besonders auf die Lumen- und Kelvin-Angaben, also die Helligkeit und Lichtfarbe. Wählen Sie Ihre Leuchtmittel danach aus, wo sie eingesetzt werden sollen und was sie dort bevorzugt tun möchten. An den Labels können Sie ablesen, wie der Stromverbrauch einer Lampe eingestuft wird. Die Effizienzklassen liegen zwischen A und G. Selbst Lampen, die in einer der unteren Effizienzklassen, also im roten Bereich landen, sind noch immer sehr sparsam. LEDs sind mittlerweile das standardmäßige Leuchtmittel, da sie nur wenig Strom verbrauchen – auch wenn sie laut Energielabel in den unteren Effizienzklassen eingestuft sind.
Valeri Rohde
Valeri Rohde
2025-08-07 00:29:22
Anzahl der Antworten : 16
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LEDs dürfen nicht ohne Strombegrenzung angeschlossen werden, am einfachsten geht dies mit einem Vorwiderstand. LEDs mögen auch keine statische Aufladung oder Wechselstrom. Hitze ist ebenfalls problematisch, daher muss man zügig löten. Länger als 1-2 Sekunden pro LED Anschluß sollte man nicht löten, sonst verbrennt irgendwann der Chip in der LED. Leuchtdioden sollten auch nicht auf Dauer verpolt werden. Daher muss man bei LEDs Plus und Minus richtig herum anschließen, sonst leuchten sie nicht. Eine LED hat keinen Innenwiderstand, wie eine Glühlampe. Direkt an Strom angeschlossen hat man quasi einen Kurzschluss, der zu hohe Strom zerstört die LED. Der Stromfluss muss daher durch den Vorwiderstand passend reguliert werden. Löten Sie an der LED nicht unter Spannung, da Hitze und Strom den LED Chip zerstören. Beim Löten ist darauf zu achten, den Lötkolben keinesfalls länger als 2-3 sec pro Anschlussbeinchen an die LED zu halten. Eine Überhitzung der LED wird diese zerstören, also möglichst zügig arbeiten.
Ivonne Martin
Ivonne Martin
2025-08-02 20:10:56
Anzahl der Antworten : 13
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Grundlegende Hinweise zu LEDs sind wichtig, da eine LED Lampe ein kompliziertes Halbleiterbauteil ist. Die Helligkeit einer LED Lampe wird in Lumen (lm) angegeben, wobei ein höherer Lumenwert eine hellerere LED Lampe bedeutet. Die Lichtstärke einer LED Lampe wird durch die Candela (cd) bemessen, die die Lichtstärke im Verhältnis zum Winkel der Abstrahlung des Lichtes angibt. Die Farbtemperatur in Kelvin (K) ist ebenfalls wichtig, da sie die Wärme des Lichtes bestimmt und somit den Einsatzort des LED Leuchtmittels beeinflusst. Der Color Rendering Index (CRI) oder Farbwiedergabeindex in (Ra) zeigt auf, wie natürlich die durch das LED erzeugten Farben wirken. Die Verteilung des Lichtes besagt der sogenannte Abstrahlwinkel in Grad (°), der die Weite des Lichtkegels angibt. Die mittlere Lebensdauer in Stunden (h) drückt die Haltbarkeit und Leistungsfähigkeit der Leuchtmittel aus, wobei LED Beleuchtung im Gegensatz zu herkömmlichen Lampen wesentlich langlebiger ist.
Alwine Hamann
Alwine Hamann
2025-07-21 17:30:08
Anzahl der Antworten : 15
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LEDs besitzen eine recht empfindliche Elektronik, weshalb sie besondere Ansprüche an einen Trafo stellen und nicht einfach ein Transformator für Halogenleuchten übernommen werden kann. Grundlast beachten: Das Schöne an LEDs ist ja, dass sie so wenig Strom verbrauchen. Was normalerweise ein Grund zur Freude ist, bringt bei der Verwendung von herkömmlichen Trafos ein paar Probleme mit sich. Weil zum Beispiel Halogenlampen einen recht hohen Stromverbrauch haben, besitzen viele Transformatoren für Halogenlampen eine Mindestlast, welche sie für den Betrieb benötigen. Deshalb ist es zu empfehlen, LED-Trafos zu benutzen, welche keine Grundlast brauchen, um optimal arbeiten zu können. Exakte Spannung wird benötigt: Während andere Leuchtmittel in Sachen Spannungsvarianz recht robust sind, reagiert die Elektronik in den LEDs ziemlich empfindlich. Weicht die Spannung mehr als 0,5 V nach oben oder nach unten ab, kann das Leuchtmittel Schaden nehmen oder auch komplett unbrauchbar werden. Darum braucht es für LEDs einen Trafo, welcher immer exakt 12 V liefert – das sind dann sogenannte stabilisierte Trafos oder Konstantspannungs-Trafos. Hohen Einschaltstrom einberechnen: Ein weiterer Punkt, den man bei LEDs nicht außer Acht lassen darf, sind die hohen Einschaltströme, welche diese speziellen Leuchtmittel benötigen. Sie verbrauchen zwar während des Betriebes wenig Strom, benötigen aber für die Dauer des Einschaltens kurzzeitig deutlich mehr Strom. Der wird zum Beispiel genutzt, um die Kondensatoren aufzuladen. Bei der Dimensionierung des LED-Trafos sollte dieser Mehrverbrauch mit einberechnet werden, denn sonst registriert der Transformator eine Überlast und schaltet sich ab. In der Regel spricht man dabei von 30 bis 40 Prozent, welche man als Puffer einrechnen sollte. Die Bestimmung der Transformatorleistung könnte zum Beispiel so aussehen: 4 LEDs mit jeweils 6 W sollen angeschlossen werden: 4 x 6 W = 24 W Dazu muss jetzt noch der Puffer gerechnet werden: 24 W x 1,4 = 33,6 W In diesem Fall müsste ein Trafo mit 35 W zum Einsatz kommen. Will man später die Leuchtmittel eventuell nochmal auswechseln und Leistungsstärkere LEDs anschließen, kann man auch gleich die Installation eines 40 W LED Trafos in Betracht ziehen.